Home
Wir über uns
Aktuelles
Aktionen & Mitarbeit
Projekte & Fotos
Reise & Praktikum
Erfahrungsberichte
Links & Partner
Kontakt
Impressum
 



"Die St. Mary`s Schule der Organisation SADHANA kann aufgrund indischer gesetzlicher Bestimmungen ab sofort nur noch Lehramtsstudenten und Studentinnen als Praktikanten oder Hospitanten aufnehmen"

Besuche und Besichtigungen der Schule sind selbstverständlich weiterhin für jeden Interessenten möglich.

Uns erreichen viele Anfragen mit dem Wunsch, ein Praktikum in den Projekten zu absolvieren. Wir stellen fest, dass viele Fragen, die uns dann über E Mail gestellt werden, durch die Informationen der Internetseite ausreichend beantwortet sind.

Bitte lesen sie sich vor einer Kontaktaufnahme diese Informationen genau durch, insbesondere die Informationen unter Reise & Praktikum und Links & Partner. Die meisten Fragen beantworten sich hier. Wenn dann weiterhin Interesse besteht, wenden sie sich bitte direkt an uns über den Vorstellungsbogen, den sie hier herunterladen können. 


VORSTELLUNGSBOGEN.doc

Schicken sie bitte diesen Bogen direkt an unserer E-Mail Adresse:

info@indienprojekte.de                                                                                 

oder verwenden sie unser Kontaktformular.

Kontakt



Wir reisen in die verschiedensten Regionen und unterschiedlichsten Kulturen. Lange, kurze Tagesreisen, Winterurlaub, Erlebnisreisen, Hotel und Strand, Pauschalreisen, alternativ (was immer das auch heißen mag), organisiert und individuell sind nur einige der vielen Möglichkeiten.

Unter all diesen Möglichkeiten befindet sich das Reisen in sogenannte Entwicklungsländer bzw. Schwellenländer. Diese Art des Tourismus beinhaltet eine besondere Problematik. 

Hier finden wir, zum Beispiel auch in Indien, andere gesellschaftliche und soziale Bedingungen, als in Ländern der westlichen Welt. Nur eine Minderheit der Menschen dort profitiert von einem mittleren Lebensstandard oder gehört zur Mittelschicht. 

Das Reisen in diesen Ländern erfordert eine Auseinandersetzung mit den sozialen Verhältnissen und den Menschen. Aufgrund der ständig sichtbaren Armut, stellt sich für den Touristen die Frage nach der Legitimation des Reisens, da er mit zwei Seiten der menschlichen Existenz konfrontiert wird.

Ein Tourist konsumiert, egal in welchem Land er sich aufhält. Er nimmt also etwas, er verbraucht und bezahlt zum Teil dafür. Grundsätzlich verbessert zwar der Tourismus die sozialen Verhältnisse eines Landes, auch wenn in Ländern mit erheblicher Armut sich diese Verbesserung nur lokal begrenzt und auf bestimmte Menschengruppen auswirkt. 

Tourismus in Entwicklungsländern fordert den Touristen als ganze Person, da er mit Realitäten konfrontiert wird, die er normalerweise in seinem Kontext nicht erfährt. Bettelnde Kinder, behinderte und alte Menschen, Leben am Straßenrand, Slums, Krankheit, Schmutz und Armut. 

Andererseits werden die Eigenheiten der Kulturen, die Schönheit der Landschaft, Strand und Meer, Berge und Wälder erlebt und konsumiert, und der Tourist, der sich die Offenheit und Tiefe gegenüber der menschlichen Existenz bewahrt hat, erlebt in sich eine große Spannung, bedingt durch diese Gegensätze mit denen er täglich konfrontiert wird.

Diese innere Spannung kann dazu anregen, etwas für die Verbesserung der sozialen Verhältnisse und für den einzelnen Menschen zu tun. Wir nehmen etwas von dem Land, nutzen und gebrauchen es, profitieren auch von den sehr preiswerten Möglichkeiten des Reisens und sollten daher auch etwas geben. Es erscheint nicht ausreichend, finanzielle Mittel im touristischem Rahmen z.B. Hotel, Restaurant, Einkauf zu lassen, denn ein verantwortbarer Tourismus erfordert auch dauerhaftes Engagement. Das Engagement kann sich z.B. in der Gründung bzw. Begleitung kleinerer Entwicklungshilfeprojekte zeigen.



Die Berichte unter  Erfahrungsberichte schildern anschaulich die Möglichkeiten, Grenzen und Chancen eines Aufenthaltes in den Projekten.  



Vor Ort kann sich jeder Interessierte nach Absprache mit uns, ein Bild von der Arbeit der beiden Organisationen machen.

Diese Veröffentlichung soll nur die Vermittlung des Erstkontaktes mit den Organisationen bewirken.

Es besteht keinerlei Anspruch auf eine Vermittlung. Ohne Angabe von Gründen kann eine Vermittlung abgelehnt werden.

Aufgrund wechselnder politischer Verhältnisse und durch damit verbundene Unruhen und leider auch durch unberechenbare Naturbedingungen, ist nicht immer sicher, dass ein angemeldetes Praktikum stattfinden kann.

Durch diese Sachlage kann keine Garantie für die Durchführung des Praktikums übernommen werden.

Nach der Vermittlung muss der gesamte Briefwechsel mit den Organisationen eigenständig durchgeführt werden.

Die Vermittlung ist kostenfrei, da sie dazu dient, Interesse für das Land Indien und die einzelnen sozialen Organisationen zu wecken. Vielleicht entsteht dann daraus eine dauerhafte Unterstützung der Projekte.

Insbesondere besteht für Studenten der Sozialarbeit und der Sozialpädagogik die Möglichkeit, ein Praktikum  in den o.g. Organisationen zu absolvieren.  

Es ist unbedingt erforderlich, dass im Vorfeld die Anerkennung der jeweiligen Fachhochschule eingeholt wird, damit es im Nachhinein nicht zu unliebsamen Überraschungen kommt.

Als Vorlaufzeit sollten mindestens 6 - 8 Monate eingerechnet werden. Visum, Impfungen, Buchung von Flügen, Kontaktaufnahme mit den Institutionen erfordern viel Zeit. Alle Vorbereitungen werden selbstverantwortlich und privat organisiert, ebenso die Anreise.

Nähere Informationen finden sie zu allen Themen in jedem guten Indien -Reiseführer oder in folgenden Internetseiten:

Links & Partner


1) Mentalität und Kultur

Ein Praktikum in Indien ist eine spezifische Tätigkeit, die eine intensive Vorbereitung und Information über das Land, die Menschen, die Kultur, die sozialen Verhältnisse und mit der Mentalität erfordert.
Eine Bereitschaft, sich mit anderen Mentalitäten auseinanderzusetzen und diese zu tolerieren, ist notwendig. 

Grundsätzlich ist es absolut unakzeptabel, in den jeweiligen Institutionen als besserwissender Europäer oder ”Westler” aufzutreten, der vorhat, den Menschen dort z.B. eine ”bessere”  Pädagogik beizubringen. Die Institutionen erwarten, dass sich der Praktikant ihren Vorstellungen in der praktischen Arbeit anpasst. Da es hier oft um existentielle Probleme geht, wünschen die Mitarbeiter der Organisationen nicht, dass sie in endlose Diskussionen verstrickt werden oder ihre pädagogischen Konzepte und Handlungen vor Ort in Frage gestellt werden. Es wird von dem einzelnen Praktikanten ein feinfühliger Respekt erwartet. Daher wird vor der Vermittlung in eine Praktikumstelle ein intensives Gespräch geführt, welches zur Reflexion dieser Thematik dienen soll. 

Zusätzlich ist es hilfreich, sich über Literatur mit Land und Leuten auseinanderzusetzen. Als Vorbereitung empfehle ich folgende Bücher, die auch kurzfristig über Anbieter z.B. http://www.bol.de oder http://www.amazon.de im Internet bezogen werden können:

"KulturSchock Indien"

Erschienen: 05.2007, Aus der Reihe: "Reise Know-How"                         ISBN-10: 3-8317-1602-1 ISBN-13: 9783831716029

"Stadt der Freude"

Dominique Lapierre, Auflage: 7. A. (1992)                                           ISBN-10: 3442089298 ISBN-13: 978-3442089291

Direkte Informationen über die Unterschiedlichkeit der Kulturen finden sie unter folgende Adressen:

http://www.lonelyplanet.de/reiseziele/asien/indien/index.html

http://www.sympathiemagazin.de

2) Sprache

Eine weitere Voraussetzung ist die grundsätzliche Beherrschung der englischen Sprache. Normalerweise reicht das übliche Schulenglisch aus, um sich in den wichtigen Bereichen zu verständigen. In der Regel ist die Verständigung kein großes Problem.

Um mit der Bevölkerung direkt in Kontakt zu treten, ist es hilfreich, sich mit der entsprechenden Landessprache z.B. "Tamil" zu beschäftigen. 

3) Vergütung und Haftung

Wir stellen nur den Kontakt mit der ausgewählten Organisation her. Es ist eine private Vermittlung, kostenlos und ohne Gewähr und jegliche Haftungsansprüche. Für ihre Mitarbeit, Hospitation oder Praktikum wird von den Organisationen keinerlei Vergütung gezahlt. Außerdem sind sie dort während ihres Aufenthaltes nicht versichert, d.h. sie müssen sich privat versichern z.B. Auslandskrankenversicherung und Rücktransport, Unfall - und Haftpflichtversicherung. Mit einer Kontaktaufnahme zu den Organisationen erklären sie sich mit diesen Bedingungen einverstanden. 


4) Lebenshaltungskosten

Beachten sie bitte, dass sie in den Projekten in der Regel nicht kostenlos leben können, auch dann nicht, wenn sie ein Praktikum machen oder hospitieren.

SADHANA stellt keine Unterkunftsmöglichkeit zur Verfügung. Im Einzelfall müssen die Lebenshaltungskosten und eine Unterbringungsmöglichkeit mit der Organisation vor Ort vor Beginn der Reise abgeklärt werden. Sie können natürlich ihre Unterbringung eigenständig und unabhängig organisieren.

Die "Association For Social Development" verfügt über ein sogenanntes kleines Gästehaus. Circa 15,00 Euro zahlen sie dort für Unterkunft und Verpflegung täglich. Diese Angaben sind ohne Gewähr und die Kosten sollten konkret vor Beginn des Aufenthaltes mit der Organisation abgeklärt werden.


 Gästehaus Schlafzimmer


                      Gästehaus Küche

Sollten sie während des Aufenthaltes in den Projekten von einem Fahrer gefahren werden oder vom Flughafen abgeholt werden, dann ist dies ebenfalls kostenpflichtig. Sie können natürlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Projekten anreisen. Dies ist erheblich billiger und machbar.

Berechnen müssen sie bei der Einschätzung der Gesamtkosten ihres Aufenthaltes die Kosten des Fluges, Visum, Versicherungen, Impfungen und die Lebenshaltungskosten vor Ort. Verpflegung, Unterkunftskosten und alle weiteren Lebenshaltungskosten in Indien tragen sie selbst. In Indien ist das Leben in den letzten Jahren erheblich teurer geworden. Wenn sie zwei Drittel ihrer jetzigen Lebenshaltungskosten ansetzen, können sie dort gut leben. Natürlich hängt dies auch von ihrem Lebensstil ab. Diese Angaben sind alle ohne jegliche Gewähr.

Weitere Informationen über Kosten erhalten sie im Internet.

5) Reisezeit, Aufenthaltsdauer und Klima

Die beste Reisezeit ist ab September bis Januar / Februar. Die Aufenthaltsdauer in den Projekten kann zwischen einer Woche und sechs Monaten sein, im Einzelfall länger. Das Klima ist in den anderen Monaten nur bei erheblicher körperlicher Robustheit zu ertragen.

6) Gesundheit

Eine gute Vorbereitung und einer Vorsorge vor Ort bzgl. ihrer Gesundheit ist sehr wichtig. Alle Informationen erhalten sie unter

www.fit-for-travel.de

oder in jedem reisemedizinischen Institut. Beachten sie bitte, dass die Projekte sich im ländlichen Raum befinden. Hier sind sicherlich mehr Vorbereitungen und Impfungen erforderlich, als in einer entwickelteren Gegend Indiens. Beachten sie z.B. die aktuellen Hinweise über notwendige Impfungen gegen Tollwut, Gelbsucht oder eine Vorbeugung gegen Malaria.

Insgesamt ist eine bedachte Vorbeugung erforderlich, gerade auch bei der Beachtung einer guten Hygiene vor Ort. Sie werden mit anderen hygienischen Bedingungen konfrontiert, die sie bisher so nicht kennegelernt haben.

Grundsätzlich werden sie bei einer besonnenen Vorsicht und Beachtung einiger der o.g. Bedingungen einen guten Aufenthalt haben. Eine Übervorsichtigkeit würde ihren Aufenthalt unerträglich machen.

Weitere Informationen erhalten sie über das Kontaktformular.

Kontakt

 
Top